7 Bergwanderschuhe im Test 2020: Auf der Suche nach dem Multitalent für Bergtouren

Auf der Suche nach dem Multitalent für Bergtouren

Diese Bergwanderschuhe haben wir getestet:



Muss man im Gebirge wirklich immer wuchtige Bergstiefel tragen, selbst wenn es nur von Hütte zu Hütte geht oder vom Tal aus auf den Hausberg? Tut’s da nicht auch ein Leichtwanderschuh? Einer, der nicht wie ein Amboss am Bein hängt, sondern so sanft und geschmeidig abrollt, dass es auch für Wandertouren im Harz, Hunsrück oder Schwarzwald gern geschnürt wird? Wanderschuhe, die dennoch steif und stabil genug sind, um mal einen leichten Klettersteig zu wagen, einem steilen Saumpfad zu folgen oder über wackelige Geröllfelder zu balancieren? Gibt es solch ein Multitalent unter den Bergwanderstiefeln, der das alles mitmacht – zumindest alles bis zur Gletschergrenze?



OUTDOOR Bergschuh-Test 2020


Boris Gnielka

Bei jedem Schuhwechsel diskutieren die Tester und Testerinnen ihre Eindrücke, notieren Stichpunkte und besprechen Ergebnisse.

»Das wird sich herausstellen«, sagt Ausrüstungsredakteur Frank Wacker. Zusammen mit der outdoor-Testcrew testet er 13 aktuelle Bergwanderschuhe mit einem Paargewicht von zumeist rund einem Kilo. Erste Station: der Labor-Check. Hier zwingt ein »Schuhflexer« die Kandidaten paarweise 24 Stunden lang zu Gehbewegungen im Wasserbad, was einer Strecke von zirka 100 Kilometern entspricht. »Genug, um Undichtigkeiten aufzudecken. Sie zeigen sich nämlich selten sofort, sondern M oft erst nach Hunderten von Schritten«, erklärt Frank Wacker. 72 000 müssen die Paare im Flexer durchhalten – was ihnen gelingt. Die bei sämtlichen Testmodellen verbaute wasserdichte Gore-Tex-Membran hält dicht: Keine der sensorbestückten Sohlen meldet einen Wassereinbruch.


Testrevier Albtrauf


Kaum sind die getesteten Bergwanderschuhe wieder trocken, zieht die Testcrew – die bereits im Vorfeld viel mit den Schuhen unterwegs war – zur gemeinsamen Abschlusswanderung auf die Schwäbische Alb. Ein perfektes Testrevier für unsere Prüflinge, gelangt man hier doch über knallharte Asphaltwege erst auf krümelige Wanderpisten, um dann auf steinigsteilen, aber auch feucht-matschigen Saumpfaden entlang des Albtraufs zu wandern. Von dieser Abbruchkante aus geht es teilweise mit Hilfe von Leitern, Stahlstiften und Fixseilen zum Wandfuß der bis zu 40 Meter hohen Kletterfelsen – ideal, um Sohlengrip, Halt und Kraxelperformance der Testpaare auf die Probe zu stellen.



OUTDOOR Bergschuh-Test 2020


Boris Gnielka

Wie gut sich die Paare anziehen und schnüren lassen, wird im direkten Vergleich
ermittelt.

Während beim Wandern auf Teer, Schotter, Wald- und Wiesenwegen sämtliche Paare gute bis sehr gute Zeugnisse bekommen – die Modelle von Asolo und Dachstein sogar ausgezeichnete – sieht es im Steilterrain anders aus: Hier erteilen die Tester vor allem einem Modell Platzverweis. »Die Sohle des Meindl ist für Kraxelwege zu klobig«, bringt Tester Jürgen Kaminski die Eindrücke der Crew auf den Punkt. Als wahrer Kletterkünstler zeigt sich hingegen der Lowa, auch mit Asolo und Salewa machen Ausflüge in die Vertikale Spaß – wenn man genug Trittsicherheit mitbringt, denn Schafthalt gibt es bei keinem der beiden. Den braucht jedoch – ebenso wie eine durchdrückfeste Sohle –, wer mit dickem Rucksack wandern möchte, etwa von Hütte zu Hütte. Das merken die Tester am Abend, als sie sich beladen mit Schlafsack, Matte, Kocher und Proviant auf Biwakplatzsuche begeben. Rasch klagen sie über Steine, die sich beim Mammut in die Sohlen bohren. Doch dafür reicht sein Seitenhalt für Touren mit schwerem Rucksack locker. Noch mehr bieten nur die Meister in Sachen Stabilität: Lowa und Meindl.


Alleskönner für Berg und Tal


Der Biwakplatz ist gefunden, im Schein der LED-Laterne bilanziert die Gruppe ihre Eindrücke und Ergebnisse – nicht nur vom Wochenende, auch von den vielen Touren, die die Tester davor auf eigene Faust unternommen haben. Schnell wird deutlich: Perfekt austarierte Allrounder, die in jedem Terrain Bestleistungen abliefern, gibt es kaum. Die meisten Modelle haben Vorlieben – wie auch ihre potenziellen Käufer. Fangen wir bei einem der günstigsten Modelle im Test an, dem Mammut Alnasca Pro II Mid GTX für knapp 200 Euro. Er wendet sich mit seinem überaus festen Schaft an Genusswanderer, die Seitenhalt genauso schätzen wie ein geringes Schuhgewicht (980 g). Und die eher auf einfachen Wegen bleiben, denn seine Sohle ist zwar kantenfest, aber auch sehr weich, so dass Steine schnell mal durchdrücken.


Auch die Paare von Meindl und Scarpa empfehlen sich eher für Harzwanderer als für Alpinisten. Zwar bieten ihre verwindungssteifen Sohlen auf steilen Wegen viel Halt, verfügen aber nicht über genügend Kantenstabilität und Präzision, um auch beim Klettern zu punkten. Dafür stützen sie die Sprunggelenke selbst bei Touren mit dickem Rucksack sehr gut und rollen schön definiert ab, was die Fußmuskulatur schont. »Für Zelttouren in bergigem Terrain sind beide eine top Wahl«, so Frank Wacker.



OUTDOOR Bergschuh-Test 2020


Boris Gnielka

Auf felsigen Abschnitten offenbart sich die Kraxelperformance der Kandidaten: je steifer und kantenfester die Sohle, desto besser – auch für die Waden.

Kommen wir zu den eher kraxelaffinen Kandidaten: zu Asolo und Salewa. Sie zählen mit unter 1000 Gramm und 200 Euro zu den leichtesten und günstigsten Testmodellen. Und zu denen mit dem besten Kletterkönnen, verfügen sie doch über präzise wie kantenfeste Sohlen, die sich selbst auf kleinsten Felskrümeln festbeißen. Auch genießen die Gelenke in beiden Paaren unendlich Freiraum – Seitenhalt bieten ihre Schäfte nicht. Beim Salewa findet sich gar nur eine Elastikstulpe – als Steinchenabweiser. Während der Asolo auch beim Wandern mit viel Komfort überzeugt, fällt Salewa hier ab, was auch daran liegt, dass seine Schnürsenkel durch die Zunge auf den Fußrücken drücken.


OUTDOOR Bergschuh-Test 2020


Boris Gnielka

Den Gehkomfort prüft die Testcrew auf steilen Geröllpfaden, aber auch auf weichen Waldwegen und öden Forstpisten.

Als echte Alleskönner erweisen sich im Test nur die Paare von Dachstein und Lowa – sie punkten beim gemütlichen Mittelgebirgswandern genauso wie auf hochalpinen Rucksack-, Klettersteig- oder Kraxeltouren. Während sich der Dachstein eher an Ferratisti, ambitionierte Mittelgebirgs- und Hüttenwanderer richtet, zielt der Lowa auf Alpinisten, die vom Hüttenweg bis zum 4000er alles mitnehmen, was steinig, steil und rutschig ist – auch im Harz oder Hunsrück. Oder auf Zelttour im hohen Norden – genügend Seitenhalt dafür bietet er nämlich ebenfalls.


Fünf Tipps zum Schuhkauf

  1. Zeit lassen: Schuhe, erst recht nicht solche für Bergtouren, kauft man nicht mal eben kurz in der Mittagspause, sondern probiert sie ausgiebig in Ruhe an und durch. Wichtig: mit jedem infrage kommenden, passenden Modell mindestens fünf Minuten lang im Laden umherlaufen und Treppen steigen – und zwar auf- wie abwärts.
  2. Direkt vergleichen: Sie haben zwei Kandidaten in der engeren Wahl und können sich nicht entscheiden? Dann tragen Sie die Schuhe gleichzeitig – den einen links, den anderen rechts. Vielen fällt die Auswahl danach deutlich leichter.
  3. Wandersocken tragen: Nehmen Sie sich für die Anprobe unbedingt ihre Wandersocken mit. Covid-19-bedingt dürfen die Händler keine Testsocken mehr anbieten.
  4. Fußgewölbestütze: Ein gut ausgeformtes Fußbett erhöht den Kraftschluss und damit auch Trittsicherheit und Komfort. Selbst wenn Sie die serienmäßige Innensohle nicht stört, bitten Sie den Händler um ein speziell vorgeformtes Profi-Sohlenmodell (z. B. von Sidas, Superfeet, Granger’s) – wetten, dass Sie sich damit deutlich wohler im Schuh fühlen?
  5. Einlaufen: So gut die neuen Paare auch passen: vor der Tour sollten sie mindestens ein paar Stunden eingelaufen werden – und wenn’s beim Stadtbummel ist.

Asolo Magnum GV (OUTDOOR-Kauftipp)



MPS Fotostudio

Felsenfestes Leichtgewicht: Asolo wendet sich mit dem Magnum GV an erfahrene Bergfexe. Seitenhalt bietet das Leichtmodell nicht, dafür viel Freiheit im Gelenk, was versierte Fußtechniker in der Vertikalen zu schätzen wissen. Sie profitieren von der direkten, kantenfesten Sohle, die selbst auf Felsleistchen Halt findet. Auch bei Bergwanderungen oder heftigen Mittelgebirgstouren macht der Asolo Spaß, trägt er sich doch (fast) wie ein fest gedämpfter Turnschuh.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 200 €/Rumänien


Gewicht: 980 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Mittelbreit geschnitten, lässt sich sehr gut anpassen, Schaftabschluss ist für dünne Fesseln zu groß. Wenig ausgeprägte Fußgewölbestütze.


Tragekompfort: Wer leichte, niedrige, aber eher fester gedämpfte und damit präzise Schuhe mag, sollte mal den Asolo anprobieren.


Fazit: Trittsichere erhalten mit dem Asolo einen top Schuh für steinige Wege, Klettersteige und Kraxelmeter – aber auch für ganz normale Wanderungen.


Testergebnis: Sehr gut

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Dachstein Super Ferrata MC GTX (OUTDOOR Testsieger)



MPS Fotostudio

Traumschuh ohne Schwächen: Was für ein Paar! Einmal festgeschnürt, möchte man es nicht mehr ausziehen, so nahtlos umschließt es die Füße. Zusammen mit der hochpräzisen und relativ festen Sohle führt das zu einem ausgesprochen sicheren Auftritt und bester Kontrolle. Und zwar auf Wurzelwegen genauso wie auf steinig-steilen Bergpfaden. Sogar auf öden Forstpistenkilometern bereitet der stark gedämpfte Dachstein Freude, beim Klettersteiggehen sowieso.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 230 €/Bulgarien


Gewicht: 1065 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Fällt schmal aus, kann hervorragend an die Fußform angepasst werden. Ausgeprägte Fußgewölbestütze. Etwas schwierig anzuziehen.


Tragekompfort: Das (zusammen mit Asolo) bequemste Paar im Test trägt sich unglaublich harmonisch, weich und rund – perfekt!


Fazit: Ob Mittelgebirgswanderung oder Bergtour, Klettersteig oder Kraxelzustieg: Der topkomfortable Dachstein beherrscht so ziemlich jedes Gelände.


Testergebnis: Überragend

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Lowa Alpine SL GTX (OUTDOOR Testsieger)



MPS Fotostudio

Alpiner Alleskönner: Ob Eiger oder Eifel, Schreckhorn oder Schwarzwald – mit dem Alpine SL gelingt (fast) alles. Noch nie zuvor hat outdoor ein solch leichtes und voll hochtourentaugliches Paar getestet. Zum Bergsteigen und Klettern in steilem Fels-Eis-Terrain ist er wie geschaffen, doch machen mit dem geschmeidig abrollenden, stabilen Leichtstiefel auch Klettersteige, Alpenüberquerungen, Hüttentreks und felsige Mittelgebirgspfade viel Spaß.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 390 €/Deutschland


Gewicht: 1140 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Fällt eher schmal aus, im Mittelfußbereich voluminöser. Sehr leichtgängige, effektive Schnürung. Leicht ausgeprägte Fußgewölbestütze.


Tragekompfort: Setzt fest auf, trägt sich aber wunderbar agil, präzise und trittsicher. Rollt sehr definiert und geschmeidig ab.


Fazit: Der Testsieger von Lowa ist für ambitionierte Bergfexe eine Offenbarung: steigeisenfest, stabil, dabei aber wunderbar leicht, bequem und präzise.


Testergebnis: Überragend

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Mammut Alnasca Pro 2 Mid GTX



MPS Fotostudio

Haltgebender Wanderfreund: Stark, wie viel Seitenhalt ein so leichter Schuh bieten kann! Im Kontrast dazu stehen die vorne dünnen, weichen, aber im Bereich der Großzehenballen kantenstabilen Sohlen, die in der Vertikalen gute Dienste leisten. So empfiehlt sich der sehr komfortable Mammut vor allem für Mittelgebirgs- und Bergwanderungen, kann aber auch Klettersteige & Co. – wenn einen da die mitteilungsfreudigen Sohlen und der feste Schaft nicht stören.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 200 €/Vietnam


Gewicht: 980 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Eher schmal und lang geschnitten, niedrige Zehenbox, spürbare Fußgewölbestütze. Wenig geschmeidiger Schaft mit recht fester Zunge.


Tragekompfort: Sitzt etwas fest, aber leicht am Fuß, rollt rund ab, führt und dämpft stark. Lässt einen spüren, worauf man steht


Fazit: Wer gerne spürt, worauf er steht und einen kraxeltauglichen Komfortschuh mit viel Seitenhalt sucht, wird im Testfeld kein besseres Modell finden.


Testergebnis: Sehr gut

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Meindl Vakuum Sport 2 GTX



MPS Fotostudio

Trekking-Partner: Von allen Kandidaten wiegt der Meindl am meisten. Leichtfüßigagil trägt er sich nicht, aber unglaublich sicher. Und geschmeidig, denn kaum ein Paar rollt so rund und flüssig ab wie er, bietet so viel Seitenhalt und Sicherheit: Was dem Meindl unter die dicken Sohlen kommt, bügelt er platt – für (Berg-)Touren mit schwerem Rucksack ideal, vor allem auf steinigen Wegen. Dank guter Dämpfung macht er aber auch Forstpisten erträglich.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 280 €/Slowakei


Gewicht: 1440 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Mittelbreit geschnitten, Fußgewölbestütze spürbar. Sehr leichtgängige Schnürung, wulstig-plüschiger Schaft, recht niedrige Zehenbox.


Tragekompfort: Trotz hohem Gewicht und festem Schaft trägt sich der Meindl bequem: Er rollt definiert und rund ab, dämpft stark.


Fazit: Mit dem stabilen Meindl geht man selbst in ruppigem Terrain wie auf Schienen. Sein Metier sind mehrtägige (Berg-)Touren mit dickem Rucksack.


Testergebnis: Sehr gut

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Salewa Wildfire Edge Mid GTX



MPS Fotostudio

Turnschuh für Kletterer: Nur 970 Gramm wiegt das Salewapaar – und so trägt es sich auch: wie ein Turnschuh. Zumal der Schaft nur aus einer Elastikgamasche besteht, die keinen Halt bietet, aber Steinchen und Schnee (beim Queren von Eisfeldern) abhält. Die Sohle hat mit Turnschuhen hingegen nichts gemein, sie dämpft fest, lässt nichts durchdrücken und bietet im kantenstabilen Vorfußbereich beim Kraxeln und Klettersteiggehen viel Gespür und Halt.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 200 €/Vietnam


Gewicht: 970 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Vorne schmaler, an der Ferse etwas weiter. Im Vorfußbereich sehr niedrig, starke Fußgewölbestütze. Elastikabschluss an dünnen Fesseln locker.


Tragekompfort: Der leichteste Testschuh trägt sich agil, bodennah, direkt, könnte aber runder abrollen. Schnürung kann drücken.


Fazit: Ein gutes Modell für alle, die auch in den Bergen lieber in Halbschuhen unterwegs sind und gerne ein paar Klettereien in ihre Touren einbauen.


Testergebnis: Gut

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Scarpa Zodiac Plus GTX



MPS Fotostudio

Solider Allrounder: Passionierten Bergwanderern wird der Zodiak Plus von Scarpa gefallen: nicht nur optisch (das auch), sondern vor allem wegen seiner präzisen, stabilen, aber nicht unsensiblen Sohlen. Und wegen seines weichen, aber haltgebenden Schaftes. So beweist er sich im Test als solider Komfortschuh für eher raue Wege – und für Touren zwischen 500 und 3000 Höhenmetern. Nur schade, dass er keine Steigeisenaufnahme bietet.



MPS Fotostudio

Preis/Herkunft: 250 €/Italien


Gewicht: 1115 g (Paar, Gr. 42,5)


Passform: Fällt vor allem im Vorfußbereich breit aus (auch das Damenmodell), kaum spürbare Fußgewölbestütze. Lässt sich ordentlich anpassen.


Tragekompfort: Nach dem harten Auftritt rollt die feste Sohle definiert-geschmeidig ab. Angenehm weicher, haltgebender Schaft.


Fazit: Nichts für lange Forstpisten, aber eine klasse Wahl für Mittelgebirgs- und Alpentouren (fast) aller Art. Trägt sich auch mit dickem Rucksack stabil.


Testergebnis: Sehr gut

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