Jacken

Will man für jede Wetterlage gerüstet sein, braucht man drei Jacken: eine wasserdichte Funktionsjacke, eine Softshell und einen Kälteblocker. Hier findet ihr alle Tests der letzten Jahre und viele weitere Tipps zum Thema Jacken …

Wandern macht Spaß – solange man weder durchnässt noch auskühlt oder übermäßig schwitzt. Je nach Witterung schützt davor eine Regen-, Softshell- oder Wärmejacke. »Hier gibt es jedes Jahr viele neue, interessante Jacken-Modelle, weshalb wir diese Jackentypen besonders häufig testen«, erklärt OUTDOOR-Ausrüstungsredakteur Frank Wacker. Doch übersteht kaum ein Kandidat das Prüfprogramm (siehe unten) ohne Blessuren, das gelingt nur wenigen: Diese Ausnahme-Produkte machen Touren selbst dann zum Genuss, wenn es schüttet, stürmt oder friert. Viele sind noch nicht einmal besonders teuer, wie die Artikel unten zeigen.


Da wären z.B. die Funktionsjacken aus wasserdichten, atmungsaktiven Materialien. Sie sind in den letzten Jahren deutlich leistungsfähiger geworden. »Gerade in Sachen Klimakomfort hat sich viel getan: Einige Outdoorjacken aus den Tests dampfen spürbar besser ab als ihre Vorgänger – und schützen dennoch zuverlässig vor selbst starkem Regen«, erklärt Frank Wacker.


Auch in puncto Nachhaltigkeit gibt es hier große Fortschritte, wie Ökopionier Fjällräven mit dem Keb Eco Shell Jacket beweist: Sie verzichtet komplett auf PFC und besteht aus sortenreinem Polyester, kann also problemlos recycelt werden. Dass Umweltschutz, hoher Tragekomfort und Wetterschutz nicht teuer erkauft sein müssen, beweist Jack Wolfskin mit dem brandneuen Eagle Peak Jacket – es kostet gerade mal 200 Euro und trägt sich sehr bequem.


Noch komfortabler sind nur Softshelljacken. Diese überwiegend winddichten, meist hochelastischen Multitalente kommen immer dann zum Einsatz, wenn es weitgehend trocken bleibt, ein T-Shirt oder Hemd allein aber nicht ausreicht. Auch hier ist in letzter Zeit viel passiert.Frank Wacker: »Die Bandbreite hat zugenommen, es gibt mehr ultraleichte sowie extrawarme Softshelljacken.« Fungierten Softshells noch vor wenigen Jahren als Übergangsjacken, findet man heute außerdem Spezialisten für Touren bei Hitze oder im Hochgebirge. Ihren Wurzeln sind diese Softshelljacken treu geblieben, tragen sie sich doch superweich und dampfen bestens ab. Bei Kälte stoßen jedoch selbst die dicksten Softshells an ihre Grenzen.


Gipfelrast und Vesperpausen beispielsweise lassen sich in einer leichten, aber warmen Isolationsjacke viel entspannter genießen. Auch in diesem Segment gab und gibt es große Fortschritte, vor allem bei Synthetikfüllungen. »Einige erreichen mittlerweile fast die Bauschkraft von Daunen, sind aber deutlich preiswerter und pflegeleichter«, so Wacker. Welche das sind? – Das lest ihr ebenfalls in unseren Testberichten unten:


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