Pollenflug: Wann blüht was?: Die Birkenpollensaison hat begonnen

Jetzt, Ende März, fliegen im Südwesten des Landes wieder die ersten Birkenpollen. 5 Tipps für Heuschnupfen-Geplagte hier …

Bei dem sehr mildem und sonnigem Wetter der nächsten Tage sind auch in den anderen Flachlandregionen erste Birkenpollen zu erwarten.


Ferner blühen Eschen, Weiden und Pappeln. Dabei können die Pollenkonzentrationen hohe Werte erreichen. Nur längerer Regen wäscht den Blütenstaub vielerorts aus der Luft.Die Erlenblüte neigt sich dagegen dem Ende entgegen.


Weitere Infos zur Pollenflugvorhersage gibt es z.B. unter: wetteronline.de/pollenvorhersage


Birke, Hasel, Erle und wie sie alle heißen – im Frühjahr blühen die Bäume, im Sommer gesellen sich noch unzählige Gräser hinzu. Alarmstufe Rot für alle Heuschnupfen-Geplagten. Wie ihr euch im Kampf gegen die Pollen rüstet, sagen wir euch hier:


Richtige Zielwahl


In Höhenlagen über 1500 Metern fliegen spürbar weniger Pollen als in Mittelgebirgen – ein guter Grund, möglichst früh im Jahr die Alpenwandersaison zu beginnen. Und an der Nordsee können Allergiker besser durchatmen als an der Ostsee, da der Wind hier öfter vom Meer kommt und den Blütenstaub landeinwärts treibt.


Nach Regen hinausgehen


Regen reinigt die Luft von Pollen. Bei besonders heftigem Niederschlag sollten Allergiker allerdings nicht in der ersten halben Stunde nach dessen Einsetzen nach draußen gehen: Der „osmotische Schock“ bringt Pollenkörner zum Platzen, die Konzentration allergener Stoffe in der Luft nimmt zunächst zu.


Waschen, waschen, waschen


Was bei Nichtallergikern nach Waschzwang aussehen würde, tut Pollenallergikern gut: Nach Aktivitäten im Freien grundsätzlich die Kleidung waschen (kurze Programme reichen in der Regel), duschen und die Haare waschen. Draußen schützt auch ein Kopftuch.


Weiter Sport treiben


Lasst euch von juckenden Augen und laufender Nase nicht beirren! Training verbessert bei Allergikern ebenso wie Nichtallergikern die Lungenfunktion und das Immunsystem. Wer es einrichten kann, trainiert draußen früh am Morgen, da dann besonders wenig Pollen unterwegs sind.


Bewusst ernähren


„Verzichtet einige Wochen vor der Heuschnupfensaison sowie während dieser möglichst konsequent auf tierisches Eiweiß und auf Industriezucker„, empfiehlt Susanne Wacker. Diese Stoffe erhöhen laut der Ärztin und Ernährungsexpertin die Allergiebereitschaft des Körpers.


Pollenflug im Frühjahr


WetterOnline

Im Frühjahr beginnt bei den meisten Pflanzen die Hauptblühperiode und damit für viele Menschen die Allergiezeit.

Das Pollenjahr: Wann blüht was?

Die Blühzeiten der verschiedenen Pollenarten verschieben sich je nach Wetter- und Temperaturverlauf von Jahr zu Jahr. Trotzdem gibt der Pollenkalender eine gute Richtlinie wann sich Allergiker auf was gefasst machen müssen.


  • Januar und Februar: Sogenannte Frühblüher beginnen meistens am Ende des Winters Blütenstaub freizusetzen. Dazu zählen Hasel und Erlen.
  • März: Ende Februar und besonders Anfang März folgen Esche, Pappel und Weide.
  • April: Die aggressiven Birkenpollen schwärmen in der Regel Ende März und Anfang April aus.
  • Mai: Ab Mai gesellen sich noch Gräserpollen dazu. Diese können dann oftmals bis in den Herbst hinein fliegen.
  • Juni Juli, August und September: In den Sommermonaten schwirren Pollen von Roggen, Weizen, Sauerampfer und Spitzwegerich, sowie regional auch Beifuß und Ambrosia durch die Luft.
  • Oktober: Mit dem Herbst lassen sich dann nur noch vereinzelt Gräser- und Kräuterpollen ausfindig machen.
  • November: Im November ebbt der Pollenflug nahezu vollständig ab.
  • Dezember: Die ersten Hasel- und Erlenpollen sind wieder möglich.


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