Wanderrucksack-Test 2021: Tagesrucksäcke für Kurztrips und Wochenendtouren


Welche der getesteten Wanderrucksäcke 2021 haben uns überzeugt?

Das Fazit der Testcrew: Mit fast allen getesteten Wanderrucksäcken 2021 kann man glücklich werden, wenn sie zum jeweiligen Anspruch passen. Der Deuter Futura 26 (und das Damenmodell: Deuter Futura 24SL) überzeugten als solide Wanderpartner, der Bach Shield 26 und der Mystery Ranch Coulee 25 als strapazierfähige Allround-Rucksäcke, die auch im täglichen Gebrauch nicht in die Knie gehen. Sportliche Outdoorer, die aufs Gewicht ihrer Ausrüstung achten, greifen dagegen zum überragenden Vaude Trail Spacer 28 oder zu den preiswerten Leichtrucksäcken Jack Wolfskin Crosstrail 24, Tatonka Skill 22 Recco und Lowe Alpine Aeon 27.


Update März 2021:


„Gut ist, was gefällt“, sagt Testchef Boris Gnielka, der klassische Wanderrucksäcke wie den von Deuter oder Tatonka mit Deckelfach bevorzugt. „Da kann ich schnell die Jacke unter den Deckel klemmen“, sagt er. Die meisten anderen Wanderrucksäcke im Test 2021 hatten keinen Deckel. Stattdessen lässt sich das Hauptfach dieser Rucksäcke über einen umlaufenden Reißverschluss öffnen – so wie man es von vielen Daypacks kennt. Der Bach Shield 26 besitzt als einziger Test-Rucksack ein Haupt- und Bodenfach mit herauszippbarer Abtrennung. Ein dickes Lob für seine Ausstattung bekommt auch der Mystery Ranch Coulee 25, der sich über seine drei y-förmig angeordneten Reißverschlüsse sehr variabel öffnen lässt. Wie robust ein Rucksack sein muss, hängt vom Einsatzbereich ab. Wer ihn im Alltag täglich nutzt und schwere Bücher oder Ordner schleppt, braucht einen besonders stabilen Rucksack wie den von Ortlieb, Deuter oder Bach. Bei einem reinen Tourenpack spricht nichts gegen die Leichtgewichte von Vaude, Jack Wolfskin oder Lowe Alpine. Alle Fakten und Eigenschaften der getesteten Wanderrucksäcke 2021 findet ihr hier im Artikel + die Möglichkeit, euren Favoriten direkt in einem unserer Partnershops zu bestellen. Weiter unten findet ihr noch vergleichbare Rucksack-Modelle aus unserem letzten Test (April 2020).


Viel Spaß beim Lesen!


Eure OUTDOOR Redaktion


Bach Shield 26 Regular/Small


Bach Shield 26 Wanderrucksack


Bach Backpacks

Top Trageverhalten, ultrarobuste Materialien, praktische Ausstattung: Der Bach Shield 26 lässt sich vielseitig einsetzen.

Der Körperkontaktrücken des Bach Shield bietet eine ähnlich gute Belüftung wie ein Abstandsnetz. Er liegt satt an, engt aber nicht ein und beeindruckt mit perfekter Lastübertragung und -kontrolle. Haupt- und Bodenfach lassen sich dank variablem Zwischenboden flexibel beladen, äußerst strapazierfähige Materialien und grobe Zips mit vernickelten Schiebern garantieren auch bei täglichem Gebrauch eine lange Lebensdauer.


Die Shortfacts zum Bach Shield 26 Regular:


  • Gewicht: 1220–1070 Gramm
  • Volumen: 27 Liter, davon im Deckel: 2 L
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern, Kraxeln
  • Ideale Beladung: bis elf Kilo
  • Zweikammerpacksack
  • variabler Zwischenboden
  • große Frontöffnung
  • Decke- und Seitentasche, Front- und Stretchseitenfach
  • Preis: ca. 160 Euro
  • Testfazit: Top Trageverhalten, ultrarobuste Materialien, praktische Ausstattung: Der für einen breiten Einsatzbereich geeignete Bach Shield liefert eine glänzende Vorstellung ab.
  • Testurteil: Überragend
  • Hier direkt in unserem Partnershop bestellen


Deuter Futura 26


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Deuter

Auch die neueste Version des Deuter Futura überzeugt auf der ganzen Linie und schneidet noch besser ab als der Vorgänger. Hier im Bild die getestete Herrenversion Deuter Futura 26.

Deuter gönnt seinem Bestseller ein Facelift. Das robuste Packsackmaterial enthält zur Hälfte Recycelfasern. Außerdem wölbt sich der Netzrücken nicht mehr so stark wie bisher, wodurch die Last näher am Rücken sitzt und sich das Hauptfach besser beladen lässt. Der Futura gefällt mit erstklassigen Trageeigenschaften und funktionellen Features wie einem geräumigen Deckelfach mit großer Öffnung oder dem riesigen Frontzugang.


Die Shortfacts zum Deuter Futura 26:


  • Gewicht: 1330 Gramm
  • Volumen: 28 Liter, davon im Deckel: 3 L
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern
  • Ideale Beladung: bis zehn Kilo
  • Einkammersack
  • großer Frontzugriff
  • geräumiger Deckel mit breiter Zipöffnung
  • Front- und Seitenfächer aus Strechmaterial
  • Hüftgurttäschen
  • Regenhülle
  • Preis: ca. 140 Euro
  • Testfazit: Auch die neueste Version des Deuter Futura überzeugt auf der ganzen Linie und schneidet noch besser ab als der Vorgänger. Das gilt übrigens auch für die Damenvariante Deuter Futura 24SL, die ebenfalls auf unseren Testrunden dabei war. Alles in allem der perfekte Wanderrucksack.
  • Testurteil: Überragend (Testsieger 03/2021)
  • Deuter Futura 26 in unserem Partnershop bestellbar


Exped Impulse 20


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Exped

Wer einen Ganzjahresrucksack für Berg-, Ski- oder Mountainbikentouren sucht, wird beim Exped Impulse 20 fündig.

Nimmt man zum Wandern, Biken oder Klettern nur das Nötigste mit, bietet der Exped Impulse 20 genügend Volumen trotz geringem Gewicht. Um seinen flexiblen Körperkontaktrücken zu versteifen, muss er jedoch gut gepackt werden. Dann trägt sich der Impulse sehr angenehm. Der besonders robuste Sandwichboden scheuert auch bei harter Beanspruchung nicht durch.


Die Shortfacts zum Exped Impulse 20:


  • Gewicht: 910 Gramm
  • Volumen: 20 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern, Kraxeln
  • Ideale Beladung: bis acht Kilo
  • Einkammerpacksack
  • kleine Fronttasche
  • mehrere Innenfächer
  • Front- und Seitenfächer aus Strechmesh
  • Herausnehmbare Sitzmatte
  • Hüftgurt abnehmbar
  • Preis: ca. 130 Euro
  • Testfazit: Du suchst einen kleinen, leichten und strapazierfähigen Ganzjahresrucksack für Berg- und Skitouren oder zum Mountainbiken? Hier ist er: der hochfunktionelle Exped Impulse 20.
  • Testurteil: Sehr gut
  • Hier in unserem Partnershop bestellbar


Gregory Citro 24


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Gregory

Der Gregory Citro 24 besitzt einen leistungsfähigen Netzrücken und einen breiten Einsatzbereich. Die Verarbeitung könnte aber etwas sorgfältiger ausfallen.

In Sachen Trageverhalten ist der Wanderrucksack „Citro“ von Gregory ein großer Wurf. Durch den geringen Abstand zwischen Netz und Rucksack und die fehlende Rückenplatte muss man ihn aber sauber packen, damit nichts drückt. Die Verarbeitung des neuen Gregory-Rucksacks könnte sorgfältiger sein: Bei einem der Testmodelle scheuerte rauer Fels ein Loch in die Rahmeneinfassung, weil die Verstärkung die Kante nicht sauber abdeckte.


Die Shortfacts zum Gregory Citro 24:


  • Gewicht: 920 Gramm
  • Volumen: 24 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern, Kraxeln
  • Ideale Beladung: bis zehn Kilo
  • Einkammerpacksack
  • kleine Front- und Innentasche
  • mehrere Innenfächer
  • Front- und Seitenfächer aus Strechmesh
  • recht große Hüftgurttäschen
  • einfache Handhabung
  • Preis: 120 Euro
  • Testfazit: Der Gregory Citro 24 – und der Damenrucksack Gregory Juno 24 – besitzen leistungsfähige Netzrücken und einen breiten Einsatzbereich. Doch die Verarbeitung könnte etwas sorgfältiger ausfallen.
  • Testurteil: Gut
  • Gregory Citro 24 in unserem Partnershop bestellen


Jack Wolfskin Crosstrail 24 LT


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Jack Wolfskin

Schon für rund 100 Euro gibt es einen sehr guten Leichtwanderrucksack mit komfortablem Netzrücken und praktischen Features: den Jack Wolfskin Crosstrail.

Auch der günstigste Wanderrucksack im Testfeld 2021, der Jack Wolfskin Crosstrail, trägt sich erfreulich komfortabel. Durch die sehr gute Lastkontrolle und die hohe Bewegungsfreiheit kommt man auch auf ausgesetzten Bergpfaden oder bei flottem Gehtempo nicht aus dem Tritt. Zudem ist der Crosstrail ein echtes Leichtgewicht und eignet sich demnach gut als reiner Tourenpack.


Die Shortfacts zum Jack Wolfskin Crosstrail 24 LT:


  • Gewicht: 870 Gramm
  • Volumen: 22 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Wandern
  • Ideale Beladung: bis sieben Kilo
  • Einkammersack
  • Fronttasche
  • Regenhülle
  • Front- und Seitenfächer aus Strechmesh
  • Rechte Hüftgurttasche eignet sich als Flaschenhalter
  • Preis: ca. 100 Euro
  • Testfazit: Schon für rund 100 Euro gibt es einen sehr guten Leichtwanderrucksack mit komfortablem Netzrücken und praktischen Features – das zeigt der Jack Wolfskin Crosstrail 24LT, den es übrigens auch in einer kleineren Variante Crosstrail 22ST gibt.
  • Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 03/2021)
  • Jack Wolfskin Crosstrail 24LT in unserem Partnershop bestellen


Lowe Alpine Aeon 27


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Lowe Alpine

Mit dem Aeon 27 liefert Lowe Alpine einen kleinen, leichten und preiswerten Multisportrucksack (ca. 120 Euro, 790 Gramm).

Statt einer Rückenplatte aus Kunststoff verarbeitet Lowe Alpine beim Aeon 27, einem der günstigsten Wanderrucksäcke im Test (ca. 120 Euro), einen festeren Schaum. Das spart Gewicht, für eine effektive Lastübertragung und sauberen Sitz muss man aber so packen, dass der Inhalt den Rucksack versteift. Auch wenn der Aeon kleiner ausfällt als angegeben, reicht der Stauraum aus. Ein extra Lob verdienen die höhenverstellbaren Schulterträger.


Die technischen Daten des Lowe Alpine Aeon 27:


  • Gewicht: 790 Gramm
  • Volumen: 23 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern, Kraxeln
  • Ideale Beladung: bis sechs Kilo
  • Einkammersack
  • kleine Front-/Innentasche
  • Front- und Seitenfächer aus Strechmesh
  • Hüftgurttäschen
  • höhenverstellbare Schulterträger
  • Preis: 120 Euro
  • Testfazit: Der Lowe Alpine Aeon 27 ist ein kleiner, leichter und preiswerter Multisportrucksack. Er empfiehlt sich für alle, die auf Tour nur das Nötigste mitnehmen und flott unterwegs sind. Gleiches gilt für die getestete Damenversion Lowe Alpine Aeon ND25.
  • Testurteil: Sehr gut
  • Lowe Alpine Aeon 27 direkt in unserem Partnershop bestellen


Mystery Ranch Coulee 25


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Mystery Ranch

Ob Wandern, Klettersteiggehen oder Biken, der solide Mystery Ranch Coulee 25 punktet mit starkem Trageverhalten und einer einzigartigen, sehr flexiblen 3-Zip-Öffnung.

Ein dickes Lob für seine Ausstattung bekommt der Mystery Ranch Coulee, der sich über seine drei y-förmig angeordneten Zips sehr variabel öffnen lässt. Der Coulee liegt außerdem sehr kontrolliert an, lässt Bewegungsfreiheit, und durch die recht schmale Auflagefläche aus luftigem 3-Mesh- Material wird es am Rücken weniger heiß als sonst bei Körperkontaktrücken üblich.


Die Shortfacts zum Mystery Ranch Coulee 25:


  • Gewicht: 1210 Gramm, minimal 960 Gramm
  • Volumen: 24 Liter, davon im Deckel: 3 L
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern, Kraxeln
  • Ideale Beladung: bis zwölf Kilo
  • Einkammersack
  • hochfunktionelle 3-Zip-Öffnung
  • diverse Innen- Außenfächer für Flaschen/Biketools
  • Hüftgurt abnehmbar
  • Schulterträgerverstellung
  • Preis: 200 Euro
  • Testfazit: Ob Wandern, Klettersteiggehen oder Biken, der solide Mystery Ranch Coulee 25 punktet mit starkem Trageverhalten und einer einzigartigen, sehr flexiblen 3-Zip-Öffnung.
  • Testurteil: Überragend
  • Hier direkt in unserem Partnershop bestellen


Ortlieb Atrack 25L


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Ortlieb

Ein Rucksack, den man wie eine Reisetasche belädt – so taugt der Ortlieb vor allem fürs Reisen und den Alltagsgebrauch.

Beim besonders robusten, in Deutschland hergestellten Ortlieb Atrack handelt es sich um eine wasserdichte Duffle Bag mit vollwertigem Tragesystem. Sie wird über einen Zip zwischen den Rückenpolstern beladen. Im Innern schaffen vier Fächer Ordnung, Sperriges wie Schneeschuhe oder Snowboard passt außen in eine extra erhältliche Halterung. Das Tragegefühl ist recht luftig, komfortabel und kontrolliert.


Die Shortfacts zum Ortlieb Atrack 25L:


  • Gewicht: 1530 Gramm
  • Volumen: 27 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Alltag, Wandern, Reisen
  • Ideale Beladung: bis zwölf Kilo
  • einer Reisetasche gleichender Packsack
  • wasserdicht
  • vier Netzinnenfächer
  • Kompressionsriemen
  • Stretchseitenfächer
  • diverses Zubehör lieferbar
  • Preis: ca. 180 Euro
  • Testfazit: Ein Rucksack, den du wie eine Reisetasche belädst – das bietet der vielseitige Ortlieb Atrack – auch in der Damenversion Ortlieb Atrack 25L ST. Seine Stärken kommen auch beim Reisen und im Alltagseinsatz zum Tragen.
  • Testurteil: Sehr gut
  • Ortlieb Atrack 25L in unserem Partnershop bestellen


Osprey Talon 26


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Osprey

Bei der Neuauflage des Talon legte Osprey Wert auf umweltfreundliche Materialien. Der Tragekomfort erreicht nicht ganz das Niveau der Konkurrenz

Bei den frisch überarbeiteten Mutlisportrucksäcken Talon und Tempest setzt Osprey auf Recycelstoffe. Osprey verarbeitet Recycelnylon, und die im Spritzgussverfahren hergestellte Rückenplatte reduziert den üblicherweise beim Stanzen entstehenden Abfall. Allerdings hemmt die in Querrichtung sehr feste Rückenplatte den Bewegungsdrang und drückt etwas.


Die Shortfacts zum Osprey Talon 26:


  • Gewicht: 910 Gramm
  • Volumen: 28 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern
  • Ideale Beladung: bis sieben Kilo
  • Einkammerpacksack
  • Front- und Innentasche
  • Frontfach und Seitenfächer aus Stretchmesh
  • Schulterträgerhöhenverstellung
  • Preis: ca. 140 Euro
  • Testfazit: Bei der Neuauflage des Osprey Talon 26 und der Damenversion Osprey Tempest 24 legte der US-Hersteller Wert auf umweltfreundliche Materialien. Der Tragekomfort erreicht nicht ganz das Niveau der Konkurrenz.
  • Testurteil: Gut
  • Osprey Talon 26 direkt in unserem Partnershop bestellen


Tatonka Skill 22 Recco


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Tatonka

Wer mit jedem Gramm geizt und einen Rucksack mit Netzrücken sucht, findet im schnörkellosen, bis ins Detail durchdachten und vielseitigen Tatonka Skill 22 einen idealen Tourenpartner.

Auch das Federgewicht von Tatonka (660 – 760g) trägt sich erfreulich komfortabel. Trotz geringer Auflagefläche sitzt der Tatonka Skill 22 Recco bequem, über Riemen lässt sich die Wölbung der Rückenplatte verstellen – und die Passform des Tagesrucksacks feintunen. Außerdem eignet sich der Tatonka Skill 22 Recco Wanderrucksack durch kurze Hüftflossen gut zum Biken, die Ausstattung ist schlicht und praxisgerecht.


Die Shortfacts zum Tatonka Skill 22 Recco:


  • Gewicht: 760 Gramm, minimal 660 Gramm
  • Volumen: 24 Liter, davon im Deckel: 3 L
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern
  • Ideale Beladung: bis sechs Kilo
  • Einkammersack
  • geräumiger Deckel mit großer Öffnung
  • integrierter Recco-Sender
  • Seitenfächer dienen als Flaschenhalter
  • Regenhülle
  • einfache Bedienung
  • Preis: 120 Euro
  • Testfazit: Wer mit jedem Gramm geizt und einen Rucksack mit Netzrücken sucht, findet im schnörkellosen, bis ins Detail durchdachten und vielseitigen Tatonka Skill 22 einen idealen Tourenpartner.
  • Testurteil: Sehr gut
  • Hier direkt in unserem Partnershop bestellen


Vaude Trail Spacer 28


Rucksacktest 2021/ Herrenmodelle


Vaude

Der Vaude Trail Spacer 28 vereint beste Trageeigenschaften mit niedrigem Gewicht, funktionellen Features und innovativer Technik. Perfekter Rucksack für Multisportler!

Einen weiteren technischen Leckerbissen liefert Vaude mit dem Trail Spacer 28: Die Rückenauflage und das obere Drittel der Schulterträger des Trail Spacer-Rucksacks sind aus einem Stück gestrickt, statt sie aus Stoff und Schaumstoff zusammenzunähen. Das spart Gewicht und verspricht durch die leichte Elastizität einen sehr anschmiegsamen Sitz. Nur die Stoffe des Vaude Trail Spacer 28 könnten etwas robuster sein.


Die Shortfacts zum Vaude Trail Spacer 28:


  • Gewicht: 810 Gramm, minimal 680 Gramm
  • Volumen: 28 Liter
  • Idealer Einsatzbereich: Biken, Wandern, Multisport
  • Ideale Beladung: bis acht Kilo
  • Einkammerpacksack
  • Seitenfächer und Frontfach au elastischem Mesh
  • recht große Meshfächer am Hüftgurt und linker Schulterträger
  • top Handhabung
  • Effektiv/komprimierbar
  • Preis: ca. 180 Euro
  • Testfazit: Der Vaude Trail Spacer 28 vereint beste Trageeigenschaften mit niedrigem Gewicht, funktioneller Ausstattung und innovativer Technik. Ein Traum für sportliche Touren jeglicher Couleur!
  • Testurteil: Überragend


Hier könnt ihr in unseren Rucksack-Podcast reinhören – viele gute Praxistipps zum Thema Wanderrucksack!

Ihr könnt die Rucksack-Podcast-Folge auch auf einer der gängigen Plattformen anhören: iTunes, Spotify, Deezer, Audio now, Soundcloud,Acast, The Podcast App, Google Podcast-App auf Android-Smartphones, Lectonsowie Castbox, Podcast Addict und vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.


Diese Wanderrucksäcke haben wir 2020 getestet




Exakt acht Kilo wogen unsere Test-Rucksäcke 2020. Auch sie richten sich mit 22 bis 32 Litern Packvolumen an Tagesausflügler sowie Wochenendwanderer. Das nötige Zeug dafür hatten auch diese getesteten Rucksäcke: Halterungen für Trinkblasen, viele Fächer, Taschen und Befestigungsmöglichkeiten für Trekkingstöcke und Co. bietet jeder der zehn getesteten Wanderrucksäcke. Drei davon sind Unisexmodelle, sieben haben wir außerdem in einer annähernd baugleichen Damenversion getestet. Hier fallen die Schulterträger schmaler aus, die Rückenplatten kleiner und die Hüftgurtpolster schräger. »Sie können sich so besser auf ausgeprägten Taillen abstützen«, erklärt outdoor-Ausrüstungsredakteur Frank Wacker. Und das unabhängig von der Beschaffenheit des Rucksack-Tragesystems.


Im OUTDOOR Vergleichstest 2020 wetteiferten zwei Varianten der so genannten „Daypacks“ um Wanderers Gunst: Direkt anliegende Körperkontakt-Rucksäcke sowie solche, bei denen ein straff gespanntes, luftiges Netz den Rucksack auf Abstand zum Rücken hält. Beide haben ihre Vorteile. So sitzt bei den fünf Kontaktrucksäcken im Test die Last nah am Körper, wodurch sie sich besser kontrollieren lässt. Auch fällt das Be- und Entladen leichter als bei den zum Teil stark gewölbten Packsäcken der Netzrückenfraktion – die dafür in puncto Rückenbelüftung die Nase vorn hat. Und zwar deutlich, wie schon der im Test günstigste Wanderrucksack zeigt, der Tatonka Hike Pack 27. »Hält den Rücken knochentrocken und liegt schön weich auf«, notiert etwa Tester Ralf Bücheler. Auf der Habenseite verbucht der Unisex-Rucksack zudem ein mit 940 Gramm geringes Gewicht sowie die schnörkellose Erscheinung. Bis zu acht Kilo, so das Fazit der Tester, lassen sich mit diesem Wanderrucksack komfortabel tragen, bei mehr streiken die weichen und zudem kurzen Hüftflossen.


Dass Netzrückenrucksäcke auch mehr tragen können, beweist der mit 115 Euro zweitgünstigste Kandidat, Vaude Brenta 30. Der überarbeitete Klassiker unter den Wanderrucksäcken überzeugt nicht nur mit stabilem, sehr gut sitzendem Hüftgurt und viel Flexibilität, sondern auch mit einer überragenden Ventilation. »Gut für Touren im Warmem, auch mit mehr Gepäck«, so Testerin Katleen Richter, die trotz schmalem kurzem Rücken klasse mit dem Unisexmodell zurechtkommt. Ein Verdienst der längenverstellbaren Schulterträger, mit denen sich dieser Rucksack gut an verschiedene Staturen anpassen lässt.


Wanderrucksack-Test 2020


Boris Gnielka

Das Netz hält den Rucksackrücken vom Träger fern und sorgt so für eine geringere Wärmebildung.

Eine solche Längenverstellung bietet auch der OspreyStartos 26 (Damenmodell: Sirrus 26). 150 Euro verlangen die Amerikaner für den mehr als üppig ausgestatteten Daypack, der mit einer netzrückenuntypisch hohen Lastkontrolle überzeugt. »Er umklammert den Rücken förmlich, engt dadurch etwas ein«, so Wacker.


Ganz anders als die Testrucksäcke von Gregory und Jack Wolfskin. Sie bieten – ganz besonders in der Hüfte – viel Bewegungsfreiheit und eine starke Lastübertragung von bis zu elf Kilo. Vor allem der mit 950 Gramm sehr leichte Gregory Citro 30 (Damenmodell: Gregory Juno 30) begeisterte die Tester: »Wiegt wenig, trägt aber viel«, bringt Online-Redakteur Ralf Bücheler die Ergebnisse des Teams auf den Punkt.


Noch leichtere Rucksäcke gibt es nur mit Kontaktrücken


»Hier besteht das Tragesystem meist nur aus einer polsterschaumbewehrten Kunststoffplatte, viel mehr ist da meist nicht dran«, erklärt Frank Wacker. Um so stärker staunten die Tester, als sie den Fjällräven Keb Hike 30 wogen. Er besteht aus einem Biobaumwoll-Polyester-Mix (»G-1000 Eco«), das sich edel anfühlt, Gewicht* und Kosten aber in die Höhe treibt: 1415 Gramm zeigt die Waage und das Preisschild 250 Euro – damit kostet er rund das Doppelte der meisten anderen Kandidaten. Keine Frage, Biobaumwolle ist teuer, auch die akkurate Verarbeitung mit grobzahnigen Zippern und Metallschnallen geht ins Geld. Dafür lässt sich der stadtfeine Rucksack vielseitig einsetzen: zum Wandern genauso wie zum Shoppen, Reisen oder als Businesspack. Im Test gefiel er mit direktem, hochkontrolliertem Sitz und einer Lastgrenze von zehn Kilo. Viel Ventilation bietet dieser Wanderrucksack aber nicht …


Wer die bei einem Kontakt-Rucksack sucht, wird am ehesten beim Lowe Alpine Altus 32 fündig. Auch er zählt mit rund 1400 Gramm zu den Schwergewichten unter den getesteten Wanderrucksäcken 2020, was am kräftigen Tragesystem liegt: wuchtige, steife Hüftgurte und eine alustrebenverstärkte, längenverstellbare Rückenplatte mit Ventilationskanal packen selbst Lasten von zwölf Kilo ziemlich locker. Allerdings hat man beim Wandern eher das Gefühl, einen ausgewachsenen Trekking rucksack zu tragen.


»Kein Vergleich zum Salewa MTN Trainer, eher das Gegenteil«, urteilt Reiseredakteurin Kerstin Rotard und spricht damit fürs ganze Team. Zwar steckt im Salewa-Rücken ebenfalls eine Alustrebe, genauso ein Ventilationskanal, doch fallen seine von großen Aussparungen durchzogenen Schulter- und Hüftgurte weicher, der Packsack mit 20 Litern kleiner aus. »Perfekt für Speedhiker oder Bergläufer, zumal er sehr viel Bewegungsfreiheit zeigt«, so Frank Wacker über den mit 820 Gramm leichtesten, aber auch kleinsten Rucksack in unserem Testfeld 2020.


Wanderrucksack-Test 2020


Boris Gnielka

Wanderrucksäcke sollten eine Vielzahl an Taschen aufweisen.

Dass ein Tragesystem nicht zwingend Versteifungen benötigt, zeigt hingegen Ortovox mit dem Traverse 30. Sein Rücken besteht aus einer dünnen, polsterkissenbestückten Plastikplatte – ohne Alustrebe oder anderem Gedöns. »Packt man schlecht, drückt es später in den Rücken«, so Ralf Bücheler. Dennoch lässt sich das mit knapp 30 Litern große, aber 950 Gramm leichte Modell mit bis zu zehn Kilo beladen und selbst mit dieser Last extrem kontrolliert und gut tragen – ideal zum Berg- und Hüttenwandern.


Auch der Favorit im Test 2020 – der Deuter Speedlite 26 – schreckt vor alpinen Ausflügen nicht zurück, punktet aber ebenso im Flachland. So schmeichelt er dank weichem Hüftgurt und durchdrückfester, anschmiegsamer Rückenauflage Genusswanderern, die sich außerdem über das Mini-Gewicht* von 830 Gramm, die hohe Laststabilität und überragende Kontrollierbarkeit freuen. »Ein hervorragender Allrounder ohne Schwächen«, zieht Frank Wacker Bilanz.


Testfazit unseres Wanderrucksack-Tests 2020:


Unterm Strich lieferten die meisten der insgesamt 17 getesteten Tagesrucksäcke eine starke Performance ab. Bei den Netzrücken-Rucksäcken überzeugen vor allem die Modelle von Gregory und Vaude: mit einer top Ventilation sowie hoher Laststabilität bei starker Kontrollierbarkeit. Die beiden Allrounder machen selbst ambitionierte Touren zum (luftigen) Vergnügen und schrecken auch vor Bergtouren nicht zurück. Grammzähler und Sparfüchse finden hingegen im Tatonka Hike Pack 27 einen tollen Allround-Rucksack.


Speedhiker, Bergsportler und Minimalisten sollten sich dagegen eher die getesteten Wanderrucksäcke mit Kontaktrücken ansehen, und hier besonders den ultraleichten Salewa MTN Trainer 25. Sollte der mit seinen 22 Litern zu klein sein, bietet sich der deutlich geräumigere Ortovox Traverse 30 an (25+2 Liter). Für alle, die das Familiengepäck tragen müssen, ist dagegen der enorm laststabile Lowe Alpine Altus 32 der Richtige. Zumal er mit einer kontaktmodelluntypisch hohen Ventilation besticht – und reichlich Stauraum bietet. Städtereisende sowie alle, die ihren Rucksack auch im Alltag tragen oder Wert auf Design legen, werden hingegen beim edlen, teuren und komfortablen Fjällräven fündig.


Unsere Empfehlung ist der Deuter Speedlite 26 (Damenmodell: Speedlite 24SL). Kein anderer Tagesrucksack im Test überzeugte uns auf solch breiter Front: mit geringem Gewicht (ca. 800 Gramm), top Handling, guter Ventilation und dem im Test besten Tragekomfort.


Welche Details beim Wanderrucksack wichtig sind

  1. Kompressionsriemen: Angezogen verkleinern sie das Packvolumen, bringen den Inhalt für mehr Kontrolle nah an den Rücken. Ideal sind zwei Riemen pro Seite.
  2. Konturierte Schulterpolster: S-förmig gebogene Träger schmiegen sich besser an den Körper, sitzen bequemer. Bestehen sie aus luftigem Mesh, bleibt man darunter trocken.
  3. Rückenlänge: Für besten Sitz gibt es manche Modelle in verschiedenen Längen, andere (z. B. Osprey, Vaude) haben längenverstellbare Schulterträger.
  4. Brustgurt: Ein festgezurrter Brustgurt kann je nach Statur Sitz und Tragekomfort verbessern. Spürt man keinen Unterschied, lässt man ihn einfach offen.
  5. Rückenauflage: Ob weiches Netz (wie auf dem Foto) oder straffe Polsterelemente: Hauptsache, der Rucksack sitzt bequem und drückt nicht.
  6. Hüftgurt: Er sollte lückenlos anliegen und mit Mesh gepolstert sein. Fällt der vordere Gurt breit (4 statt 2,5 cm) aus, schneidet er nicht so schnell ein.
  7. Hüftgurttaschen: Kein Tinnef, sondern praktischer Stauraum für Mini-Kameras, Handys, Lippenfettstift, Riegel und alles, was griffbereit sein muss.


Wanderrucksack-Test 2020


Daniel Geiger

Freunde vieler Features werden den laststabilen Lowe Alpine Altus 32 mögen – auch, weil er sich souverän trägt wie ein großer Rucksack.

Der Rucksack-Prüfparcours im Detail

Welches Prozedere die insgesamt 17 Test-Rucksäcke auf den verschiedenen Teststationen erwartete, seht ihr hier:


Messen & wiegen: Vor den Testtouren wiegen wir alle Rucksäcke, und zwar ohne die oft serienmäßige Regenhülle. Das Packvolumen ermitteln wir mit speziellen »Volumen-Säcken«, weisen die Größe von Deckel- und Vortaschen in der Tabelle separat aus.


Ventilations-Test: Welches Modell hält Rücken, Hüft- und Schulterpartie am besten trocken? Die Wirksamkeit von Ventilationskanälen, Netzrücken, gelochten Schulter- und Hüftgurten zeigt sich bei schweißtreibenden Aufstiegen besonders gut.


Komfort-Check: Wie gut sich ein Rucksack trägt, lässt sich nur im direkten Vergleich ermitteln. Zwei Testerinnen und drei Tester prüfen auf mehreren Touren die mit je acht Kilo beladenen Modelle auf Sitz, Anschmiegsamkeit, Kontrolle und Laststabilität.


Handlingprüfung: Qualität und Umfang der Ausstattung prüft das Team während der Testtouren. Nicht fehlen dürfen Kompressionsriemen, Seitenfächer (für Trinkflaschen z. B.) und eine große Deckel- oder Vortasche. Alles Weitere ist Geschmacksacke.


Kontaktrücken

DEUTER SPEEDLITE 26/24 SL (OUTDOOR Test-Sieger 04/20)


Wanderrucksack-Test 2020


Deuter

DEUTER SPEEDLITE 26/24 SL

Preis: 120 €/120 €


Volumen (gemessen): 23 + 3 /20 + 3 l (Deckel)


Gewicht: 830 g/785 g


Tragesystem/Sonstiges: In vielen Größen erhältlich, dünn gepolsterte, durchdrückfeste Meshauflage, weicher Hüftgurt.


Tragekomfort: Liegt flächig und nah an, lässt sich bestens kontrollieren und punktet mit viel Flexibilität (10 kg).


Handhabung/Praxis: Stark und clever ausgestattet, top Handling, Inhalt lässt sich wirksam komprimieren – perfekt!


Fazit: Superleichter, vielseitiger Rucksack, der mit top Trageverhalten, perfektem Handling sowie sinnvoller Ausstattung punktet.


Testurteil: Überragend

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FJÄLLRÄVEN KEB HIKE 30


Wanderrucksack-Test 2020


Fjällräven

FJÄLLRÄVEN KEB HIKE 30

Preis: 240 €


Volumen (gemessen): 21 + 4 l (Deckel)


Gewicht: 1415 g


Tragesystem/Sonstiges: Kontaktrückenmodell mit fester Auflage und kräftigem Hüftgurt. Gefertigt aus G-1000 Eco.


Tragekomfort: Sitzt satt und schlüssig und lässt sich perfekt kontrollieren. Könnte flexibler sein (bis 11 kg).


Handhabung/Praxis: Einfaches Handling. Die Ausstattung mit Organizer und Vortasche zielt eher auf urbane Einsätze.


Fazit: Schönes, aber auch teures Modell, das sich nicht nur zum Wandern, sondern auch für Städtetrips und Reisen sehr gut eignet


Testergebnis: Sehr gut

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ORTOVOX TRAVERSE 30/28 S


Wanderrucksack-Test 2020


Ortovox

ORTOVOX TRAVERSE 30/28 S

Preis: 130 €/130 €


Volumen (gemessen): 25/23 + 2/2 + 2/2 l*


Gewicht: 950 g/895 g


Tragesystem/Sonstiges: 50 g/895 g


Tragekomfort: Einzelne Polsterelemente leicht spürbar, laststabil (10 kg), top Kontrolle, sehr bequemer Hüftgurt.


Handhabung/Praxis: Muss sauber gepackt werden, etwas hakelige Lastkontrollriemen. Praktisch: die große Frontöffnung.


Fazit: Wer ein geräumiges Modell für alpine Einsätze sucht, trifft mit dem laststabilen wie leichten Ortovox eine klasse Wahl.


Testergebnis: Sehr gut

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SALEWA MT TRAINER 25/22 WS


Wanderrucksack-Test 2020


Salewa

SALEWA MT TRAINER 25/22 WS

Preis: 130 €/120 €


Volumen (gemessen): 20 l/17 l


Gewicht: 820 g/730 g


Tragesystem/Sonstiges: Kunststoffplatte mit zentraler, formbarer Alustrebe und Ventilationskanal, Hüftgurt mit Aussparung.


Tragekomfort: Trägt sich mit einer Last von bis zu acht Kilo sehr bequem, kontrolliert und rückennah. Liegt fest auf.


Handhabung/Praxis: Lässt sich prima bedienen, clevere Kompressionslösung, hat alles wirklich Notwendige an Bord.


Fazit: Sehr kleiner, leichter, top kontrollierbarer Daypack, der in erster Linie auf Speedhiker und LeichtGewicht*swanderer zielt.


Testergebnis: Sehr gut

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LOWE ALPINE ALTUS 32/32 ND


Wanderrucksack-Test 2020


Lowe Alpine

LOWE ALPINE ALTUS 32/32 ND

Preis: 150 €/150 €


Volumen (gemessen): 30 + 2 l /30 + 2 l (Deckel)


Gewicht: 1395 g/1310 g


Tragesystem/Sonstiges: Stark gewölbte Kunststoffplatte mit Alustrebe, steifer, dicker Hüftgurt, längenverstellbarer Rücken.


Tragekomfort: Die feste Auflage liegt satt im Kreuz, in der Hüfte etwas steif, die Kontrollierbarkeit ist top (bis 12 kg).


Handhabung/Praxis: Überaus reichhaltig ausgestattet, stören nur die vor allem anfangs sehr schwergängigen Riemen.


Fazit: Freunde vieler Features werden den laststabilen Lowe Alpine mögen – auch, weil er sich souverän trägt wie ein Großer.


Testergebnis: Sehr gut

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Netzrücken

GREGORY CITRO 30/JUNO 30


Wanderrucksack-Test 2020


Gregory

GREGORY CITRO 30/JUNO 30

Preis: 130 €/130 €


Volumen (gemessen): 25 l/25 l


Gewicht: 950 g/940 g


Tragesystem/Sonstiges: Schwach gewölbter Rücken, Federstahlrahmen ohne Rückenplatte, zwei Größen erhältlich.


Tragekomfort: Top Lastkontrolle (11 kg) dank breiter Träger und flächig-weichem Sitz. Obenherum etwas steif.


Handhabung/Praxis: Üppig ausgestattet, das Handling überzeugt, muss aber sauber gepackt werden (keine Rückenplatte).


Fazit: Citro und Juno zeigen sich im Test als gutmütige, ausgereifte Kleinlaster ohne Schwächen. Ideal für den Allround-Einsatz.


Testergebnis: Sehr gut

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JACK WOLFSKIN ORBIT 28/26


Wanderrucksack-Test 2020


Jack Wolfskin

JACK WOLFSKIN ORBIT 28/26

Preis: 130/130 €


Volumen (gemessen): 23/22+3/3+2/2 l*


Gewicht: 1225 g/1200 g


Tragesystem/Sonstiges: Stark gewölbter, federstahlverstärkter Rücken, stabiler Hüftgurt, zwei Rückenlängen erhältlich


Tragekomfort: Flexibel und komfortabel – sofern man die Druckpunkte an Schulterblättern und Hüfte nicht spürt.


Handhabung/Praxis: Durch die starke Wölbung lässt sich der untere Packsack etwas schlechter beladen, ansonsten perfekt.


Fazit: Üppig ausgestattetes Modell, das sich gut trägt – wenn man die Druckstellen nicht spürt (merkt man bei der Anprobe sofort).


Testergebnis: Gut

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OSPREY STRATOS 26/SIRRUS 26


Wanderrucksack-Test 2020


Osprey

OSPREY STRATOS 26/SIRRUS 26

Preis: 150 €/150 €


Volumen (gemessen): 21/20/ + 2/2 + 2/2 l*


Gewicht: 1240 g/1200 g


Tragesystem/Sonstiges: Rücken mit flexibler Kunststoffplatte, längenjustierbare Schulterträger, viele Größen erhältl.


Tragekomfort: Umklammert geradezu Rücken und Hüfte, wodurch er sich sehr steif, aber kontrolliert trägt.


Handhabung/Praxis: Extrem umfangreich ausgestattet. Voll beladen etwas widerspenstiges Deckelfachhandling.


Fazit: Wen das steife Tragesystem nicht stört, der sollte den stark ausgestatteten Allround-Rucksack ruhig einmal Probe tragen.


Testergebnis: Gut

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TATONKA HIKE PACK 27 (OUTDOOR-Kauftipp)


Wanderrucksack-Test 2020


Tatonka

TATONKA HIKE PACK 27

Preis: 90 €


Volumen (gemessen): 22 l + 3 l (Deckeltasche)


Gewicht: 940 g


Tragesystem/Sonstiges: Netzrücken mit Kunststoffplatte und Alurohrrahmen. Weicher Hüftgurt mit Aussparungen.


Tragekomfort: Rückennaher, flexibler Sitz, ordentliche Lastkontrolle. Trägt sich mit bis zu acht Kilo komfortabel.


Handhabung/Praxis: Zurückhaltend, mit allem Nötigen ausgestattetes Modell, das sauber gepackt werden muss.


Fazit: Mit dem Hike Pack wendet sich Tatonka an alle, die einen günstigen Leichtrucksack für Touren mit kleinem Gepäck suchen.


Testergebnis: Sehr gut

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VAUDE BRENTA 30


Wanderrucksack-Test 2020


Vaude

VAUDE BRENTA 30

Preis: 115 €


Volumen (gemessen): 26 l + 4 l (Deckeltasche)


Gewicht: 1155 g


Tragesystem/Sonstiges: Stark gewölbter Rücken, höhenverstellbare Träger, großer, flach gepolsterter Hüftgurt. Unisexmodell.


Tragekomfort: Sitzt weich und flächig am Rücken und punktet mit laststabilem (11 kg) bequemem Hüftgurt.


Handhabung/Praxis: Top: große Deckeltasche, Netzseitenfächer … Hat alles an Bord, und auch das Handling überzeugt.


Fazit: Vaude bietet mit dem Brenta ein voll ausgestattetes, top belüftetes und komfortables Modell, das selbst hohe Lasten trägt.


Testergebnis: Sehr gut

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